Sonnenenergie
Rohstoffe
Die eingesetzten Rohstoffe werden im Wesentlichen in zwei Gruppen unterteilt:
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feste Rohstoffe: Reststoffe aus der Landwirtschaft wie Stroh, Zwischenfrüchte, Material von Fruchtfolgeflächen, von
Kulturen nach Unwetterschäden, überlagerte Futtermittel, Verarbeitungsrückstände, Mist, Gras- und Grünschnitte aus
Landschaftspflege usw. Diese Stoffe werden angeliefert und im Fahrsilo zwischengelagert.
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flüssige Rohstoffe: Gülle aus der Tierhaltung, diese wird unterirdisch in einer Vorgrube gelagert.
Gaserzeugung
Die gelagerten Rohstoffe werden über Einbringsysteme den Gärbehältern, den sogenannten Fermentern zugeführt. Unter
Luftabschluss, Wärmezufuhr und mittels Rührwerken wird die Masse auf 40° C gebracht, in Intervallen durchmischt und
schließlich aus dem Gärprozess das Gas gewonnen. Auf einem der Fermenter ist ein Gasspeicher aufgesetzt, in dem das Gas
zwischengespeichert werden kann.
Energieerzeugung
Das erzeugte Biogas besteht im Wesentlichen aus Methan (CH4) 50-55 % und Kohlendioxid (CO2) 35-45 %, Sauerstoff,
Schwefelwasserstoff, Wasserstoff u. a. liegen in geringen Konzentrationen vor. In unserer Anlage wird das Biogas klassisch
direkt ohne Aufbereitung einem Blockheizkraftwerk (Gasmotor mit Generator und Wärmeauskopplung) zugeführt und in
elektrische und thermische Energie umgewandelt. Ein Wirkungsgrad bis 85 % ist mit dieser Variante möglich. Der Ökostrom wird
in das öffentliche Stromnetz eingespeist, die Wärme wird als herkömmliches Heizungswasser unserem Wärmenetz zugeführt.
Naturdünger
Das Material, das nach der Vergärung übrig bleibt, gelangt in die sogenannten Endlager. Das Produkt ist als Düngemittel
„Biogasgülle“ anerkannt, und wird von den Landwirten auf deren Flächen als hochwertiger, flüssiger, geruchsarmer Naturdünger
bedarfsgerecht eingesetzt.
Futtermittel
Nahrungs-
mittel
Tierhaltung
Landwirtschaft
Holzmarkt
Kälte
Wärme
Biomasse
Forstwirtschaft
Biogas
Fotovoltaik
Strom
Stromnetz
Wärmenetz
Gras,
Rasenschnitt
Gülle,
Mist
Wärme
Naturdünger
überlagerte
Futtermittel,
Verarbeitungs-
rückstände
Reststoffe,
Zwischenfrüchte,
Fruchtfolgeflächen
Restholz,
Schadholz
Landschaftspflege
Die Biogasanlage
Mit Errichtung einer Lagerhalle am Betrieb installierten wir darauf eine Fotovoltaikanlage mit 600 Modulen.
Wir reinigen regelmäßig mit eigener Ausrüstung, mittels enthärtetem Wasser ohne Zusätzen.
Die Kombination eines Gebäudes mit einer Nutzung der Dachfläche für die Stromerzeugung erachten wir als überaus sinnvoll.
Die Fotovoltaikanlage
Kälte
Wir versorgen über unser Wärmenetz auch zwei Absorptionskältemaschinen.
Das sind Maschinen die Wärme in Kälte umwandeln. Konkret wird kaltes
Wasser mit 12 °C dazu genutzt um Büroräumlichkeiten, Arbeits- und sensible
Bereiche eines Logistikzentrums (Niceshops) zu temperieren.
Versorgt wird dieses Kühlsystem mit Abwärme aus der Biogasanlage, so wird
sowieso vorhandene überschüssige Energie (im Sommer) sinnvoll genutzt.
Wärme
Mit unserem Wärmenetz sind wir verlässlicher Wärmeversorger für Wohnhäuser
sowie für landwirtschaftliche Betriebe, ein Logistikzentrum und Geflügelställen.
Eine Mischung aus verschiedensten Wärmeanwendungen, die eine
durchgängige Abwärmenutzung der Biogasanlage über das Jahr ermöglicht.
Bei einem langjährigen Abnehmer konnte mit unserer nachhaltigen Wärme
bereits 1 Million Liter Heizöl substituiert werden.
Das Biomasseheizwerk
Ergänzend zur Wärmenutzung aus der Biogasanlage steht ein eigenes Biomasseheizwerk zur Verfügung. Als Rohstoffe kommen
Rest-, Schadholz, minderwertige Sortimente aus der Forstwirtschaft zum Einsatz.
Dieses Holz wird zu Hackschnitzel verarbeitet und am Betrieb zwischengelagert. Wenn die Wärme der Biogasanlage nicht
ausreicht um den Wärmebedarf des Netzes und den Eigenbedarf zu decken, wird mit Hackschnitzelheizkesseln zusätzlich
Energie erzeugt. Ein Pufferspeicher dient der Kopplung der Wärmeerzeuger und fängt kurze Lastspitzen ab.
Bei der Herkunft des Holzes haben wir uns einem Regionalitätsprogramm verpflichtet.
Das Nahwärmenetz
Biomasse - Biogas - Fotovoltaik
Strom - Wärme - Kälte - Naturdünger
In der Biogasanlage wird aus verschiedensten Stoffen, die in der Landwirtschaft anfallen, Energie in Form von Gas gewonnen.
Ein Blockheizkraftwerk erzeugt daraus Strom, welcher in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Das nach der Vergärung
übrig bleibende Material kann zur Gänze als Naturdünger wieder auf die landwirtschaftlichen Flächen rückgeführt werden.
Bei der Stromerzeugung fällt auch Wärme an, ein Teil wird am Betrieb selbst benötigt, der Großteil dient der Versorgung des
eigenen Wärmenetzes. Als Ergänzung zur Wärme aus Biogas betreiben wir ein Biomasseheizwerk, befeuert mit Hackschnitzel
aus der regionalen Forstwirtschaft.
Eine Fotovoltaikanlage, installiert auf der Lagerhalle am Betriebsgelände, rundet die nachhaltige Energieerzeugung ab.
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